Pastinaken: Kaiser Tiberius akzeptierte einen Teil des Tributs Germaniens an Rom in Form von Pastinaken. Für den Kauf meines Gins sollten Pastinaken allerdings nicht als Währung betrachtet werden.
Ingwer: Obwohl in der traditionellen Medizin und als Nahrungsergänzungsmittel verwendet, gibt es keine überzeugenden Belege dafür, dass der Verzehr von Ingwer oder seinen Extrakten positive Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit hat. Aber falls doch, ist er im Gin.
Kümmelkörner: Finnland liefert etwa 28 % des weltweiten Kümmelsamens. Auch viele der besten Rennfahrer. Das liegt daran, dass im Englischen das Wort „Car“ in beiden Berufsbezeichnungen vorkommt.
Kubebenpfeffer: In der chinesischen Tang-Dynastie verabreichten Ärzte Kubebenpfeffer, um den Appetit wiederherzustellen, „Dämonendünste“ zu heilen, das Haar zu verdunkeln und den Körper zu parfümieren. Mein Gin kann das möglicherweise auch alles. Lassen Sie uns wissen, wie es Ihnen damit ergeht und schicken Sie Fotos.
Bockshornklee: Aus dem Grab Tutanchamuns wurden getrocknete Bockshornkleesamen geborgen. Er war auch ziemlich ausgetrocknet, daher sind diese Samen im Gin nützlicher als im Jenseits.
Kardamom: Es gibt zwei Hauptarten von Kardamom – grün und schwarz. Mein Gin enthält eine davon. Raten Sie mal, welche.
Paradieskörner: John Russell charakterisierte Paradieskörner in „The Boke of Nurture“ (1460) als „heiß und feucht“. Nutzen Sie diese Information nach Belieben.
Süßholzwurzel: Der englische gebräuchliche Name wird in den meisten Commonwealth-Staaten „liquorice“ geschrieben, in den Vereinigten Staaten jedoch „licorice“. Das liegt daran, dass Amerikaner nicht buchstabieren können.
Süße Orange: Da Sie gefragt haben, die Farbe wurde um 1512 nach der Frucht benannt.
Wacholder: Gin muss Wacholder enthalten, sonst ist es kein Gin. Tatsächlich ist der Name „Gin“ eine englische Kurzform des niederländischen Wortes für Wacholder, „jenever“. Nicht zu verwechseln mit „Geneva“, also „Genf“, was sowohl ein Ort als auch eine Konvention, aber kein Getränk ist.
Engelwurz: Auf Englisch heißt die Engelwurz „Angelica Root“, was man auch für den Namen einer berühmten Blues-Sängerin aus den 1920er Jahren aus der Mississippi-Region halten könnte. Hier ist sie allerdings botanisch gemeint.
Koriandersamen: Manche Menschen sind genetisch gegen Koriander abgeneigt und glauben, er schmecke nach Seife. Sie sind nur komisch, also ist er im Gin.
Wasser: Asian Parsnip wird durch Zugabe von Wasser auf 40 % vol. (bzw. 57 % vol. für Navy Strength) verdünnt. Weil wir die Arbeit der Bauingenieure des 19. Jahrhunderts zu schätzen wissen, verwenden wir Leitungswasser statt handgeschöpftem Wasser aus einer Quelle in den Highlands oder einem Kreidebach in Wiltshire – denn so gut wäre das nicht.