Wacholder: Gin muss Wacholder enthalten, sonst ist es kein Gin. Tatsächlich ist der Name „Gin“ eine englische Kurzform des niederländischen Wortes für Wacholder, „jenever“. Nicht zu verwechseln mit „Geneva“, also „Genf“, was sowohl ein Ort als auch eine Konvention, aber kein Getränk ist.
Koriandersamen: Manche Menschen sind genetisch gegen Koriander abgeneigt und glauben, er schmecke nach Seife. Sie sind nur komisch, also ist er im Gin.
Engelwurz: Auf Englisch heißt die Engelwurz „Angelica Root“, was man auch für den Namen einer berühmten Blues-Sängerin aus den 1920er Jahren aus der Mississippi-Region halten könnte. Hier ist sie allerdings botanisch gemeint.
Pilz: In vielen europäischen Kulturen werden Pilze oft mit Feen, Elfen und anderen Fabelwesen in Verbindung gebracht. Je mehr von diesem Gin Sie trinken, desto wahrscheinlicher ist es, dass Sie sie sehen.
Patschuliblatt: Das Patschuli verleiht eine ungewöhnliche botanische Komplexität, die wie ein Afghanenmantel nachklingt. Dies ist kein konventioneller Gin. Das ist genau der Sinn der Sache.
Süßholzwurzel: Der englische gebräuchliche Name wird in den meisten Commonwealth-Staaten „liquorice“ geschrieben, in den Vereinigten Staaten jedoch „licorice“. Das liegt daran, dass Amerikaner nicht buchstabieren können.
Lorbeer: „Bay“ gibt es in verschiedenen Formen, zum Beispiel James und San Francisco. Hier ist natürlich das Blatt gemeint – sonst hätten wir es nicht Lorbeer genannt. Das passt auch leichter in unsere Destillieranlage.
Zitronenschale: Auf Englisch heißt Zitronenschale „Lemon Peel“. Das war zugleich der Name der wenig bekannten rebellischen Tochter von Robert Peel, Premierminister und Vater der britischen Polizei. Er verstieß sie, nachdem sie den Gebrauch von Pilzen befürwortet und Patschuliöl getragen hatte (siehe oben).
Oregano: Im Mittelalter wurde Oregano „nachts auf dem Kopf getragen, um übersinnliche Träume hervorzurufen“. Balancieren Sie eine Flasche unseres Gins auf Ihrem Kopf, um herauszufinden, ob dasselbe passiert.
Wasser: California Dreamgin' wird durch Zugabe von Wasser auf 40 % vol. verdünnt. Weil wir die Arbeit der Bauingenieure des 19. Jahrhunderts zu schätzen wissen, verwenden wir Leitungswasser statt handgeschöpftem Wasser aus einer Quelle in den Highlands oder einem Kreidebach in Wiltshire – denn so gut wäre das nicht.